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Gmina Gorlice

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DIE LAGE

Es lohnt sich die Gemeinde Gorlice zu besichtigen. Hier kann man malerische Hegelschen des Gebirgsvorlandes und wilde Anhöhen der Niederbeskiden im ehemaligen Karpatenurwald bewundern, Kulturerbschaft der Einwohner des Gebirgsvorlandes und die der Lemken kennen lernen, alte Kirchen, Kleinkirchen, kleine russisch-orthodoxe Kirchen, Kleinhöfe sowie ein Verteidigungsrenaissancehof aus dem 16. Jahrhundert besichtigen,; sich die letzten alten Erdöl-pumpenkrane und dreifarbige Erdölindustrieinstallationen in Polen und Europa ansehen und sich neben Kleinkapellen und Kreuzen bei den Wegen, im alten jüdischen Friedhof sowie in Kriegsfriedhöfen aus der Zeit des 1. Weltkrieges in Gedanken versenken.


Die Gemeinde Gorlice liegt im südöstlichen Teil der Kleinpolnischen Woiwodschaft (Małopolskie-Woiwodschaft) im Kreis Gorlice.

Bestandteile der Gemeinde sind zehn Dörfer: Bielanka, Bystra, Dominikowice, Klęczany, Kobylanka, Kwiatonowi¬ce, Ropica Polska, Stróżówka, Szymbark und Zagórzany.


Mit ihren Feldern, Wiesen, Wäldern, Hegelschen und Anhöhen umgeben, einfach umhüllen diese Dörfer die Stadt Gorlice. Die administrative Gemeindefläche beträgt 10.283 ha, hier leben 17. Tsd. Einwohner.

 

Durch die Gemeinde verlaufen Verkehrswege von inländischer und internationaler Bedeutung Wadowice - Przemyśl, Gorlice - Dukla sowie Tarnów - Gorlice – Konieczna, der kürzeste Weg aus Zentralpolen in die Slowakei, nach Ungarn und dann nach Süden Europas.


Im geographischen Sinne liegt die Gemeinde Gorlice im Grenzgebiet des Gebirgsvorlandes Ciężkowice-Bobowa und der Niederbeskiden sowie eines Teils der Vertiefungen Jasło-Sanok. Dadurch ist hier die Landschaft abwechslungsreich, malerisch und für Touristen attraktiv: bergischer und bewaldeter Süden, rings um die Ortschaft Bielanka von einer Seite und hügeliger Rest des Teillandes von der anderen. Die beiden Teile des Gemeindegebietes sind vom Ropa- Flusstal getrennt.


Hier findet der Tourist Ruhe und Stille, reine Luft, traditionelle regionale Küche und Gastfreundlichkeit hiesiger Einwohner und Besitzer agrartouristischer Bauernhöfe. Von hier aus kann er sich auf Spaziergange, nähere und weitere Fuß-, Fahrrad- und Kraftfahrzeugwanderungen begeben, um zahlreiche Attraktionen des Kreises Gorlice genießen zu können.
In der Gemeinde finden wir alles, was für Landschaft, Klima, Flora, Fau¬na, Kirchenarchitektur, Ethnographie, Tradition und Kulturerbschaft der ganzen Region Gorlice, genannt Land Gorlice, charakteristisch ist.


GESCHICHTE UND SEHENSWURDIGKEITEN

Die Schlacht bei Gorlice
d. h. Kleines Verdun des 1. Weltkrieges

1915 hat sich im ganzen Gebiet des Landes Gorlice die Front des 1. Weltkrieges stabilisiert. Die Frontlinie verlief hier durch Stadtmitte von Gorlice, den Flusses Ropa entlang, weiter durch Łużna bis nach Gromnik. Sich gegenüber hatten ihre Stellungen Soldaten der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und Soldaten des russischen Kaisertums. Im Gang war der Positionskrieg. In allen Armeen kämpften die Polen. Im 96. Regiment Wadowice der 12. Österreichisch - Ungarischen Infanteriedivision kämpfte in der Umgebung der Anhöhe Magda¬lena in Gorlice Karol Wojtyła, Vater des Papstes Johann Paul II. Die Deutschen und Osterreicher haben im Frühling 1915 die Entscheidung getroffen, die Front bei Gorlice durchzubrechen und Russland aus dem Krieg auszuschalten. Zu diesem Zweck haben die Deutschen nach Gorlice einen Teil ihrer ausgewählten Truppen aus Frankreich versetzt. Am 2. Mai 1915 begann man mit über einem Tausend Kanonen eine der größten Militäroperationen des 1. Weltkrieges an der Ostfront - die sogenannte „Operation Gorlice". In der Schlacht bei Gorlice nahmen im Abschnitt von ca. 30 km über 300 Tsd. Soldaten teil. Einen riesigen Sieg haben im Rahmen des Durchbruchs Gorlice die österreichisch-ungarische und preußische Armee errungen. Die russische Armee hat dagegen ca. 150 Tsd. Soldaten verloren, die meisten von ihnen wurden gefangen genommen. Die Russen mussten an ganzer Front zur Verteidigung übergehen. Auf Schlachtfeldern der „Operation Gorlice" sind insgesamt 20 Tsd. Soldaten gefallen, 75. Tsd. wurden verletzt. Die Stadt Gorlice, „Siegestor" der Alliierten bzw. „Kleines Verdun" genannt, ist praktisch vom Erdboden verschwunden.


Um einvernehmlich und dauerhaft den Sieg zu würdigen, hat die Österreichisch-Ungarische Monarchie die Sonderaufgabe aufgenommen und Soldatenfriedhöfe als übernationale Nekropolen aufgebaut. Im Land Gorlice sind 86 Objekte dieser Art entstanden. Alle wurden hervorragend in die Landschaften der Niederbeskiden und des Gebirgsvorlandes eingebaut. Das geschah dank Projekten des slowakischen Architekten Dusan Jurkovic- im Bereich der Holzfriedhöfe und dank Entwürfen des Wiener Bildhauers Hans Mayer- betreffend Stein-Friedhöfe. Die Friedhöfe wurden meistens auf Anhöhen bzw. auf Gipfeln der Berge angelegt. Wie Wegweiser markieren sie die Statten „der letzten Soldatenwache" aller, die „Verfeindet im Leben, mit Tod versöhnt, hier ihre sterblichen Reste bestattet haben".


Die Objekte bilden heute die sogenannte Route der Militärfriedhöfe aus der Zeit des 1. Weltkrieges. Auf der Route liegen auch Friedhöfe und Kleinfriedhöfe der Dörfer aus der Gemeinde Gorlice: Kobylanka, Stróżówka, Ropica Polska, Zagórzany.


STADT UND GEMEINDE
d. h. was bedeutet Gorlice für uns?


Durch Einladung in die Gemeinde Gorlice laden wir Sie zugleich in die Stadt Gorlice ein. Es handelt sich hier um unser Verwaltungs-, Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Kulturzentrum. Die erste Erwähnung betreffend die Burgsiedlung erschien 1355 in der „Chronik Polens" von Martin Kromer. Gründer der Stadt in der Hälfte des XIV Jh.s war Derslaw Karwacjan- Krakauer Burger und Bankier.


An diese weite Vergangenheit erinnert der restaurierte Hof der Familie Karwacjan, heute Sitz der Kleinpolnischen Kunstgalerie, vor dem ein Denkmal des Stadtgründers, Derslaw I Karwacjan steht.


Über Jahrhunderte war die Stadt zum Handels-, Schusterhandwerks- und Tuchproduktionszentrum. Leinwand wurde hier am Ufer des Ropa-Flusses gebleicht. Die Stadt verfügte über Privilegien für Organisierung von Jahrmarkten. Man handelte mit Städten Ungarns und Schlesiens.


In der 2. Hälfte des 19. Jh.s wurde es nach der Entdeckung der Quelle des Erdöls in der Umgebung der Stadt, u. a. in den Ortschaften Dominikowice und Kobylanka, zur Wiege der Erdölindustrie.


In Gorlice hat eben in den Jahren 1853-1858 Ignacy Łukasiewicz gewohnt und seine Arbeiten an Erdöldestillation und Petroleumlampe durchgeführt. 1854 leuchtete neben malerischer Kleinkapelle Gekümmerten Christus in der Węgierskastraße die erste Petroleumstraßenlampe auf.

Der Erfinder Ignacy Łukasiewicz ist heute zum Patron des Reglonalen PTTK-Museums in der Wąskastraße. In dem ältesten Kleinwohnhaus von Gorlice; ca. aus 1780 kann man Stadtgeschichte von Gorlice kennen lernen und über seine Umgebung als Erdölindustriewiege sowie über Platz der größten Schlacht der Ostfront während des 1. Weltkrieges, d. h. über die „Schlacht bei Gorlice" erfahren. An diese Ereignisse erinnert die Soldatennekropole auf dem Berg Góra Cmentarna in der J. Korczak- Straße. Auf dem Spaziergang durch die Stadt Gorlice soll man unbedingt Maria- Geburtskirche aus dem Jahr 1890 und das Rathaus von Gorlice besichtigen, sich in dem schönen Stadtpark erholen und sich in der Sport-und Rekreationsgelände entspannen.


„IN DIE BERGE, IN DIE BERGE, LIEBERBRUDER!..."
mit einem Wort: Wanderungen durch unsere Gemeinde

Die Bestandteile der Gemeinde sind zehn Dörfer. Jedes Dorf hat seine eigene Geschichte, seine eigenen historischen kirchlichen und weltlichen Objekte, reizvolle Natur und Landschaft, Traditionen, Kultusstatten, die wirklich sehenswert, besuchswürdig sind und in guter Erinnerung geblieben sowie gefördert werden sollen. Um die Ziele zu erreichen, können wir von Gorlice aus mit Auto, Fahrrad bzw. auch zu Fuß starten. Richtungen dieser Wanderungen können beliebig sein, weil die meisten Dörfer der Gemeinde direkt der Stadt Gorlice anliegen.

Zwei von ihnen, d. h. Stróżówka und Ropica Polska sind seit alten Zeiten mit Gorlice historisch verbunden.


Ropica Polska befindet sich an dem Verkehrsweg Gorlice - Nowy Sącz. In den Grenzen des Dorfes gibt es in der Nähe der Kirche eine Soldatennekropole mit einem großen zentralen Betonkreuz aus der Zeit des 1. Weltkrieges, Projekt von H. Mayer. Sie erinnert an die Kriegsereignisse aus dem 2. Mai 1915. Das Dorf Ropica Polska hat auch sein zeitgenössisches Kreuz. Auf einer schönen Anhöhe dominiert über die Umgebung das nächtlich von unten beleuchtete Millenniumskreuz als Andenken aus der Wende des 20. Jahrhunderts zum 21. Jahrhundert.


Direkt dem Dorf Ropica Polska liegt Szymbark- die größte Ortschaft der Gemeinde Gorlice. Dieses Sommerferiendorf hat eine reiche Geschichte, historische Denkmaler und auch sein Naturschutzgebiet. Das älteste Dokument mit Daten über die Ortschaft stammt aus dem Jahr 1369. Eine echte architektonische Besonderheit ist hier der gemauerte Renaissanceverteidigungshof aus dem 16. Jh., Sitz des Geschlechtes Gładysz, das zur Zeit des Königs Kasimir der Große das obere Flussgebiet des Flusses Ropa kolonisiert hat. Dank dem Geschlecht Gładysz war Szymbark über eine kurze Zeit eine Stadt, wovon seine alten Namen: Miejska Góra (Stadtberg) und Miastko (Kleinstadt) zeugten. Der Renaissancehof bezaubert uns auch heute mit seiner Schönheit, seinem Ernst und seiner Lage über dem steilen Ufer des Ropa- Flusses.


Neben dem Hof befindet sich ein Freilichtmuseum, d. h. das Volksbaukunstzentrum, in dem Objekte aus alten Dörfern des Gebirgsvorlandes: Bauernhutten, Windmühlen, Scheine und Stall, Ölmühle und Schmiede gesammelt worden sind. Zwischen dem Kastell und dem Freilichtmuseum kann man einen bürgerlichen Kleinhof aus dem Anfang des 20. Jahr¬hunderts besichtigen, der aus Gorlice verlagert wurde und in dem eine Ausstellung mit Hofandenken eingerichtet ist. Besonders bemerkenswert ist die in der Nähe stehende kleine HI. Adalbert-Kirche aus 1782. Laut der örtlichen Sage, soll der Tempel an derselben Stelle aufgebaut werden, wo der Heilige Adalbert auf seiner Reise aus Rom nach Gniezno (Gnesen) eine Pause gemacht hat. Außer einer kleinen Barockkirche kann man im Weiler Wólka eine russisch-orthodoxe Kleinkirche aus 1790 besichtigen, die uns schon an die Nachbarschaft der Kultur von Lemken erinnert. An die Zeiten des „Durchbruchs bei Gorlice" erinnern wiederum drei Militärfriedhöfe, angelegt gemäß Entwurf von Hans Mayer.


Szymbark unterscheidet sich aber von anderen Ortschaften der Gemeinde Gorlice nicht nur durch seine historischen Objekte. Darüber entscheidet auch die hiesige Natur. Die Ortschaft ist mit bewaldeten Massiven des Berges Maślana Góra (753 m ü.d.M ) und des Berges Jelenia Góra (684 m ü.d.M), der zum Naturschutzgebiet gehört, umgeben. Hier eben gibt es auf dem südlichen Bergabhang einen kle¬inen bergischen Rutschsee, der als „Meeresauge von Beskiden" bezeichnet wird.


Dem Dorf Szymbark sind zwei Dörfer benachbart, die sich untereinander durch Landschaft, Geschichte und Kulturerbschaft unterscheiden. Vier Kilometer südlich von Szymbark liegt schon im Streifen des Gebirges Magura Małastowska das alte Lemken-Dorf Bielanka, gegründet im 15. Jahrhundert in den Grenzen der ehemaligen Güter der Familie Gładysz. Über Jahrhunderte war das Dorf durch seine Holzteerproduktion bekannt. Die Wanderholzhersteller haben mit der aus Birken- und Kiefernharz hergestellten Arznei Handel getrieben. In der Ortschaft sind alte Bauernhütten von Lemken sowie die russisch-orthodoxe HI. Betreuerin (Pokrowa)-Kleinkirche aus 1773 zusammen mit in Brand gerettetem Iko¬nostas aus 1783 erhalten geblieben. Im Dorf wohnen heute in erheblichem Maß wieder die Lemken.


Nördlich von Szymbark liegt das Dorf Bystra, das dem Gebirgsvorland gehört. Seine Anfange reichen auf das Jahr 1369 zurück. Im Dorf ist ein Hof aus dem 19. Jh. erhalten geblieben. Die Ortschaft hat eine sehr malerische Lage. Von hier aus können wir Richtung Gipfel der Berge Maślana Góra und Łysa Góra auswandern, um die Landschaften des Gebirgsvorlandes zu bewundern. Von Bystra aus führt der weitere Weg nach Gorlice- neben dem Golgotha Gorlice- eine Anhöhe, auf der die Stationen der Christusleidensgeschichte, Kapellen des Jesus-Grabes sowie Figur Auferstandenen Christus aufgebaut worden sind. Figur Auferstandenen Christus steht auf einem hohen Sockel und überwacht das Land Gorlice seit dem Jahr 2006. Eine ungewöhnliche Stelle voller Geschichte und Glauben, mit malerischem Panorama der Gemeindedörfer.


Wenn man das Dorf Stróżówka erreicht, dessen Geschichte älter als Geschichte der Stadt Gorlice ist, kann man fünf Kriegsfriedhöfe aus der Zeit des „Durchbruches bei Gorlice" ansehen.

Dem Dorf Stróżówka ist das Dorf Zagórzany, eine alte Siedlung aus dem 13. Jh. benachbart. Über lange Jahrhunderte war das Dorf Eigentum des Benediktinerklosters aus Tyniec bei Krakau. Anfang des 19. Jh. s. geriet das Dorf in die Hände der Familie Wielopolski und später der Familie Skrzyński- zwei hervorragende Geschlechter aus Großpolen. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges waren zum Schmuck des Dorfes Zagórzany Park und Palast im neugotischen Stil aus 1839, welcher der Familie Skrzyński gehörte und „einer der prachtvollsten, also auch einer der schönsten in der Umgebung" war. In der Zwischenkriegsperiode diente der Palast als Residenz von Aleksander Skrzyński, Außenminister in den Jahren 1922-1926 und Ministerpräsident der 2. Republik Polen in den Jahren 1925-1926. Neben dem Palast befindet sich das Familienmausoleum der Familie Skrzyński in Form einer Pyramide, abgeschlossen mit einem Kreuz. Das Grabmal befindet sich außerhalb des Gutes, nördlich vom Oberförstereisitz Gorlice und ist vom Weg Łużna - Zagórzany aus sichtbar. Das Objekt ist auch für Touristen zuganglich. Östlich vom Mausoleum steht auf einem Hegelschen der nächste Kriegsfriedhof aus der Zeit des 1. Weltkrieges, wo ihre letzte Soldatenwache deutsche und österreichische Soldaten übernommen haben. In Zagórzany sollen wir die HI. Laurentius-Kirche aus 1816 mit dem Gemälde Gekreuzigten Christus aus dem 17. Jahr-hundert im Frühbarockhauptaltar besuchen.


Äußerst malerisch liegt das nächste Dorf der Gemeinde Gorlice, d. h. Kwiatonowice, das dem Dorf Zagórzany benachbart ist. Über die malerische Lage des Dorfes entscheidet eine Anhöhe, von welcher aus sich herrliche Aussichten auf die Niederbeskiden, Gebirgsvorland Ciężkowice und die Stadt Gorlice selbst erstrecken. Im Dorfzentrum steht ein Erdgeschosskleinhof, aufgebaut Anfang des 19. Jh.s, heute im Privatbesitz. Das Objekt ist schön restauriert und von einem Hofgarten mit der größten Baumbestandgruppierung- Naturdenkmaler in der Gemeinde umgeben.


Die sehenswerte Ortschaft ist auch Kobylanka. Das Dorf ist 1342 vom König Kasimir dem Großen angelegt worden. 1852 destillierte der damalige Erbe, Fürst Stanisław Jabłonowski, verheiratet mit der Gräfin Maria Wielopolski, Erdöl in Kobylanka, um Asphalt und Petroleum zu gewinnen, das für die Beleuchtung der Petroleumlampe geeignet war. Die im nächsten Jahr in Kobylanka entdeckte Erdölquelle macht die Ortschaft zum Pionierpunkt in der Entwicklungsgeschichte der Erdölindustrie in der Welt. Obwohl die Glanzzeiten der Petroleumindustrie schon längst vorbei sind, erinnern uns hier auf Feldern stehende Pumpkrane und andere Ausrüstungselemente zur Erdölförderung, wo sich die Erdölindustriewiege befand. Kobylanka ist auch für sein Sanktuarium Gekreuzigten Jesus bekannt, das auch „Jesus von Kobylanka" gennant ist. Das einschlägige Gemälde, anerkannt als Wundergemälde, wurde durch den Papst Innozenz XI dem Besitzer von Kobylanka, polnischem Botschafter in Vatikan, Jan Wie¬lopolski geschenkt. 1728 hat der Krakauer Bischof das Jesus von Kobylanka- Bild als ein durch Gottesgnaden berühmtes Gemälde anerkannt. Seit der Zeit ist das Gemälde zum Ziel zahlreicher Wallfahrten mit großer Pilgeranzahl geworden. Ablassfeste sammeln hier auch heutzutage je einige Tausend Gläubigen, die den Spätbarocktempel zum Pfingsten und am zweiten Septembersonntag aus dem Anlass des Kreuzerhöhungsfestes besuchen. Ähnlich, wie in vielen anderen Schulzendörfern der Gemeinde Gorlice, befinden sich auch in Kobylanka Soldatenfriedhöfe aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Einer von ihnen steht in der Grenze des Zaunes einer neugotischen Kapelle aus 1893, der zweite befindet sich in einer Gruppierung von Eichenbaumen- die beiden sind von den Architekten Hans Mayer projektiert worden.


Dem Dorf Kobylanka ist das Dorf Dominikowice benachbart. Es liegt in malerischer Umgebung, in einem welligen Gelände mit schönen Aussichtspunkten. Im Hintergrund haben wir hier ein breiter und weiter Waldkomplex der Łysula- Anhöhe (551 m ü.d. M.). Das ist das älteste Dorf im Land Gorlice. 1279 hat der polnische König Boleslaus der Schamhafte das Eigentum dem Ritter Dominik Pieniążek bestätigt. Zum Reichtum des Landes wurde ab der Hälfte des 19. Jh.s das Erdöl. Noch heute sehen wir auf Feldern von Dominikowice die alte Erdölförderungausrüstung, die der Landschaft Reiz und Eigentümlichkeit zugeben.


TOURISTIK UND KULTUR

Obwohl wir ein „sehr kleines Zeichen" auf der Weltkarte sind, trotzdem haben wir in den Grenzen des Kleinpolens und auch mit anderen Teilen Polens und mit der Welt gute Verkehrsstraßen und Eisenbahnverbindungen. Hier finden Sie Stille, Ruhe, reine Luft und malerische Landschaften. Sie treffen die Gastfreundlichkeit der Gemeindeeinwohner und -verwaltungsorgane. Sie können in der sich stätig entwickelten Touristenerholungsbasis gute Erholung finden. Wir meinen an der Stelle hauptsachlich agrartouristische Bauernhöfe mit ihrer traditionellen regionalen Küche, die auf ökologischen Lebensmitteln basiert. Das ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Ausflüge, zu den Ihnen vorgeschlagenen Zielplatzen in unserer Gemeinde.

Wir meinen hier folgende Beispiele:
- Landschaften und Aussichten in Kwiatonowice, Bielanka und Szymbark,
- historische Objekte zusammen mit dem unwiederholbaren Hof in Szymbark,
-Sanktuarium in Kobylanka, kleine Kirche in Szymbark, russisch-orthodoxe Kleinkirchen in Bielanka,
-Naturschutzgebiet auf dem Berg Jelenia Góra im Szymbark mit einem kle¬inen bergischen Rutschsee, der als „Meeresauge von Beskiden" bezeichnet wird.

Durch Gemeinde verläuft die Holzarchitekturroute. In Kleinpolnischen Woiwodschaft umfasst sie 237 architektonische Komplexe von Kirchen, russisch-orthodoxen Kirchen, Kapellen und Glockentürmen bis zu Speicher, Bauernhütten und Adelshöfen. Alle Objekt auf der Route sind markiert. Zu dem Architekturkomplex in der Gemeinde gehören: kleine HI. Adalbert-Kirche im Szymbark aus 1782, das Volksbaukunstzentrum- das Freilichtmuseum, wo die Objekte aus alten Dörfern des Gebirgsvorlandes zu sehen sind, und auch die russisch-orthodoxe Kirche der Geburt der Jungfrau Maria aus 1790 r.

Die Gemeinde Gorlice liegt auf der Karpatenfahrradroute in Kleinpolen. Die Königsfahrradroute zieht durch die folgenden Ortschaften: Biecz – Zagórzany – Gorlice – Nowy Sącz – Stary Sącz – Obidza – Przełęcz Przysłop.

Die hin und zurück führende Weinroute fängt von Konieczna an- bei der Grenzübergang in die Slowakei, dann verläuft durch Gorlice, Kobylanka, Biecz, Bobowa, Rożnów, Tropie.

Die Gemeinde Gorlice liegt auf der Karpaten- Galizien- Erdölroute, deren Ziel ist, die Vergangenheit der internationalen Erdölindustriewiege im Land Gorlice vor der Vergessenheit zu bewahren.

Wir tragen besondere Sorge um Pflege reicher regionaler Traditionen sowie um Übergabe der jungen Generation der Kulturerbschaft unserer „kleinen Heimat".

Diese Aufgabe erfüllt vollständig das Gemeindekulturzentrum Gorlice, indem es attraktive Folkloreveranstaltungen gemäß dem traditionellen Kalender der Brauche organisiert:
• Überschau der Weihnachtsliederensembles des Landes Gorlice (Januar),
• Osterpalmen- und –Ostereierwettbewerb- organisiert am Palmsonntag in Kobylanka,
• Gemeindeerntefest- verbunden mit Probieren regionaler Gerichte,
• Panorama der Kulturen, Freilichtveranstaltung im Mo¬nat Juli im Freilichtmuseum Szymbark.

In der Gemeinde sind das Folkloreensemble „Beskidy" und das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr in Dominikowice tätig.

Die Gemeinde Gorlice ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Besichtigung zahlreicher Attraktionen, Landschaften und Objekte des Kreises Gorlice:

• Gorlice- Kreisstadt mit dem Hof der Familie Karwacjan, und den Andenken der Arbeit von Ignacy Łukasiewicz
• Biecz, eine der ältesten polnischen Städte, das „Kleinkrakau“ genannt ist,
• Binarowa mit der Holzkirche aus dem 15. Jahrhundert, eingetragen auf der UNESCO-Liste historischer Denkmaler,
• Bobowa- ein bekanntes Spitzenklöppeleizentrum, und auch eine alte Synagoge und Grabstein des Wunderrabbiners Ben Natan, zu dem Chassidim aus ganzer Welt ihre Wallfahrten organisieren,
• Bartne- ein Lemken- Dorf mit russisch-orthodoxer Kirche aus 1842, heute ein Museum,
• Owczary- mit der russisch-orthodoxen Muttergottes Betreuungskirche aus 1653,
• Sękowa- mit der kleinen HI. Philipp und HI. Jakob-Holzkirche aus dem 16. Jh., eingetragen auf der UNESCO-Li¬ste historischer Denkmaler,
• Wapienne- mit seinen Kuranstalten und malerisch liegender Schwimmanlage im Freien mit beheiztem Wasser,
• Wysowa- mit Kuranlagen, Kurpark, Trinkhalle und Mineralwasserentnahmen,
• Klimkówka- mit seinem malerischen Stausee auf dem Fluss Ropa und seinen Wassersporten,
• Magura Małastowska- mit seiner Skistation und seiner Skistrecke, die 1400 m lang ist
Verkehrsstraßenverbindungen und Entfernungen

 

Biecz (10 km)
Bobowa (25 km)
Jasło (25 km)
Konieczna (28 km) – die Grenzübergang in die Slowakei
Wysowa Zdrój (40 km)
Nowy Sącz (40 km)
Krynica Zdrój (50 km)
Barwinek (59 km) – die Grenzübergang in die Slowakei
Rzeszow (100 km)
Krakow (135 km)
Zakopane (140 km)
Medyka (200 km) – die Grenzübergang in die Ukraine
Warszawa (370 km)
Gdańsk (680 km)

WIR LADEN SIE EIN
Gemeindeverwaltung Gorlice
ul. 11 Listopada 2
38-300 Gorlice

tel. +48 18 353 57 62
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Gemeinde Gorlice- zur Modernität, im Einklang mit der Umwelt

Die Gemeinde Gorlice entwickelt sich stätig, sie setzt sich für die Modernität und den Unternehmungsgeist ein. Sie investiert in Bildungssystem, Umweltschutz, Verkehrswege, Sport, Kultur- das Wohl der Einwohner in Betracht zu ziehen.
Im Verlauf der letzten Jahren hat man in der Gemeinde viel Investitionen durchgeführt, zum Zweck wurden die Außermittel vor allem aus der EU erlangt.
Die Dynamik der Umwandlungen verursacht, dass die Gemeinde Gorlice die Spitze unter Gemeinden, die gut ihre Finanzen verwalten, erreicht.
Im Zusammenhang mit der Investitionsdurchführung im Umweltschutzbereich wurde unsere Gemeinde im Nationalen Ökologischen Wettbewerb „Umweltfreundliche“ unter der Ehren Schirmherrschaft vom Staatspräsidenten dreimal mit dem Titel „Umweltfreundliche Ge¬meinde" und auch mit dem Titel „Mäzen der polnischen Ökologie“ ausgezeichnet.


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